Satzung

 

Schützenverein Littfeld 1867 e.V.
Satzung vom 29. Februar 2008

§ 1 Name, Sitz und Zugehörigkeit

Der Verein führt den Namen „Schützenverein Littfeld 1867 e.V.“
Der Verein hat seinen Sitz in 57223 Kreuztal-Littfeld und gehört dem Deutschen Schützenbund (DSB) an.
Der Verein ist in dem Vereinsregister des Amtsgerichtes Siegen unter der Nr.764 eingetragen.

§ 2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung“, und zwar insbesondere durch:

1a) die Förderung des Schießsports als Leistungs- und Breitensport, der sportlichen Jugendarbeit und der Geselligkeit getreu seiner Tradition ohne Unterschied des Ranges, Standes und Vermögens des einzelnen Mitgliedes.

b) Ausschluss von parteipolitische, konfessionelle und fremdenfeindlichen Zielen und Bestrebungen in den Reihen des Vereins.

c) Der Verein sieht es als eine seiner wichtigsten Aufgaben an, seine Mitglieder zur fairen Ausübung des Schießsportes anzuhalten mit dem Ziele, höhere Leistungen zu erreichen und die Besten zur Teilnahme an Sportwettkämpfen vorzubereiten.

2a) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung des Vereins keinerlei Anteile zurück.

b) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Aufgaben

1. Veranstaltungen von Vergleichswettkämpfen benachbarter Vereine sowie Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften bis zur Deutschen Meisterschaft.
2. Besuch von Veranstaltungen von Orts- und benachbarten Vereinen.
3. Jugendpflege zur Förderung des Nachwuchses im Sinne von § 2.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglied im Verein kann jede unbescholtene Person werden. Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr müssen eine schriftliche Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten einholen. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrages ist er nicht verpflichtet dem Antragsteller Gründe mitzuteilen.

§ 5 Erlöschen der Mitgliedschaft

1. durch schriftliche Austrittserklärung jeweils zum Jahresende. Die Abmeldung muß mindestens 6 Wochen vor Jahresende erfolgen.
2. durch Ausschluß.
3. durch Tod.

§ 6 Ausschlußgründe

Der Ausschluß eines Mitgliedes kann nur in den nachfolgenden Fällen vom gesamten Vorstand beschlossen werden:

a) wenn das Mitglied gröblich gegen Satzungen und Interessen des Vereins verstößt,
b) wenn das Mitglied mit seinen Beiträgen über 1 Jahr im Rückstand ist.

Gegen den Ausschluß kann der Ausgeschlossene Einspruch einlegen, über den die Mitgliederversammlung entscheidet.

§ 7 Rechte der Vereinsmitglieder

1. Vereinsmitglieder können zu Delegiertenversammlung abgestellt werden.
2. Die Wahrung ihrer Interessen in einer ordentlichen Versammlung bekanntgeben.
3. An Vergünstigungen, die von Verbänden und Institutionen ausgegeben werden, teilhaben.

§ 8 Pflichten der Vereinsmitglieder

1. Die Satzungen des Vereins beachten.
2. Die Beiträge pünktlich zahlen.
3. An Versammlungen und Veranstaltungen teilnehmen

§ 9 Vereinsorgane

1. Mitgliederversammlung
2. gesamter Vorstand
3. geschäftsführender Vorstand

§ 10 Zuständigkeit und Beschlussfassung der Jahreshauptversammlung/ außerordentliche Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung), die mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal stattfinden soll, ist zuständig für die

a) Wahl des gesamten Vorstandes,
b) Entlastung des gesamten geschäftsführenden Vorstandes,
c) Festsetzung der Jahresbeiträge,
d) Wahl der Kassenprüfer,
e) Beschluß über die Geschäfts- und Finanzordnung,
f) Ernennung und Ehrung auf Vorschlag des Vorstandes.

Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Beschlüsse, die eine Änderung der Satzung zum Gegenstand haben, bedürfen der 3/4-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Die ordnungsgemäß einberufene Jahreshauptversammlung ist stets beschlussfähig. Die Einberufung der Jahreshauptversammlung geschieht unter Angabe der Tagesordnung durch Aushang im Schaukasten beim Bürgertreff Kapellenschule Littfeld und durch die schriftliche Einladung aller Mitglieder. Zwischen dem Tage der Veröffentlichung der Einberufung bzw. der Einladung (dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag) und dem Termin der Jahreshauptversammlung muss eine Frist von 14 Tagen liegen.

2. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die vorstehenden Bestimmungen entsprechend.

§ 11 Der Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:

1. dem Vorsitzenden
2. dem 2. Vorsitzenden
3. dem Geschätfstführer
4. dem Kassierer

Sämtliche geschäftsführenden Vorstandsmitglieder werden durch die Jahreshauptversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt, sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Tritt der geschäftsführende Vorstand geschlossen zurück, bleibt er bis zur Neuwahl im Amt.

Bei der Wahl des geschäftsführenden Vorstandes wird der 1. Vorsitzende und der Kassierer einerseits sowie der 2. Vorsitzende und der Geschäftsführer andererseits in auf einander folgenden Wahljahren gewählt.

Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vor Ablauf seiner Amtszeit aus, wird der Nachfolger bei der nächsten Jahreshauptversammlung für die restliche Amtsperiode des ausgeschiedenen gewählt.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB, auch geschäftsführender Vorstand genannt, sind der 1. oder 2. Vorsitzende, der Geschäftsführer und der Kassierer. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeweils zwei von ihnen vertreten den Verein gemeinsam.

§ 12 Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes

1. Der 1. Vorsitzende hat die Geschäfte des Vereins entsprechend den Satzungen und nach Maßgabe der auf der Hauptversammlung und den Vorstandssitzungen gefassten Beschlüsse zu führen. Der 2. Vorsitzende vertritt ihn im Verhinderungsfalle.

2. Der Kassierer verwaltet verantwortlich das Vermögen des Vereins nach den Bestimmungen des Gesamtvorstandes. Er hat nach Ende des Jahres in der Jahreshauptversammlung eine Jahresabrechnung vorzulegen. Das Geschäftsjahr läuft vom
1. Januar bis zum 31. Dezember.

3. Der Geschäftstführer fertigt über alle Vorstands-und Mitgliederversammlungen Niederschriften an, die vom jeweiligen Vorsitzenden und ihm zu unterschreiben sind. Außerdem führt er den gesamten Schriftwechsel des Vereins nach Maßgabe des Vorstandes. Auf den Mitgliederversammlungen verliest er jeweils die letzte Niederschrift.

4. Die Sportjugend im Verein führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und im Sinne des § 2 im Verein selbstständig, sie entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel.

§ 13 Aufgaben des Gesamtvorstandes

Der Gesamtvorstand legt die Tagesordnung für die alljährliche stattfindende Jahreshauptversammlung fest. Er berät den geschäftsführenden Vorstand in allen wichtigen Entscheidungen. Die Einberufung des Gesamtvorstandes erfolgt durch den 1. Vorsitzenden bzw. Geschäftsführer.

§ 14 Der Gesamtvorstand

Er besteht aus

1. den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes
2. dem Ehrenvorsitzenden
3. dem Gesamtsportleiter
4. den Übungsleitern
5. dem Jugendleiter
6. dem Heimverwalter
7. dem Pressewart
8. der Frauenbeauftragten
9. dem jeweiligen Schützenkönig

§ 15 Amtszeit

1. Die Amtszeit der einzelnen Vorstandsmitglieder beträgt regelmäßig 3 Jahre.
2. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder ist zulässig.

Die Vorstandswahlen finden auf der Jahreshauptversammlung statt. Die Wahl kann durch Handzeichen, oder – wenn fünf stimmberechtigte Mitglieder es beantragen – geheim durchgeführt werden. Die Wahl entscheidet durch einfache Stimmenmehrheit für den Kandidaten.

§ 16 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluß der Jahreshauptversammlung unter Beachtung nachstehender Bestimmungen beschlossen werden:

der Beschluß, durch den die Auflösung des Vereins Gültigkeit erlangt, ist nur dann wirksam wenn

a) während der Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins mindestens 50% aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind,
b) 3/4 der anwesenden stimmberechtigen Mitglieder die Auflösung durch Stimmabgabe beschließen.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Kreuztal, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 17

Die vorstehende Satzungsneufassung wurde in der Jahreshauptversammlung vom 29. Februar 2008 angenommen.


_______________________________
Geschäftsführer (Michael Schabelon)

 

__________________________________
1. Vorsitzender (Frank Schönfelder)